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Der erste Tag.

Die ersten Eindrücke von Hong Kong: Es ist riesig .. überwältigend .. eine Überflutung an Reizen und Kultur. Ein wirres Treiben zwischen blinkenden Lichtern inmitten der Betongiganten .. als wäre ich in einer anderen Welt.

Nach einem relativ entspannten Flug und einer recht zügigen Immigration fand ich mich bei dezent beruhigender chinesischer Flötenmusik schnell am Flughafen zurecht. Die Hongkongnesen machen es einem leicht .. trotz der Größe ist es überschaubar und sehr effizient. Obwohl hier wahrscheinlich zehntausende Menschen unterwegs sind, kommt man überall schnell durch.

Im Schnellzug Richtung Kowloon wurde mir das Ausmaß dieser gewaltigen Stadt schnell bewusst. Dicht an dicht  reihen sich die Wolkenkratzer und riesige Wohnblöcke auf jeder verfügbaren Fläche aneinander. Und es wird immer noch an jeder Ecke gebaut.

Der Empfang im Hotel war überfreundlich .. ja, fast schon untertänig wird man begrüßt und abgefertigt. Da das Zimmer erst ab 14.00h bezugsfertig war, hatte ich Gelegenheit, mich direkt um ein Frühstück zu kümmern. Nach kurzer Erkundung der nahegelegenen Möglichkeiten habe ich mich für einen traditionell anmutenden chinesischen Imbiss entschieden. Dass es sehr voll war, hatte ich als gutes Zeichen gedeutet und wurde nicht enttäuscht. Dank der bebilderten und zusätzlich englischen Karte wurde ich auch schnell fündig. Merke: Hier ist es genau andersherum .. auf den Bildern sehen die Gerichte recht klein und unscheinbar aus, es kommen aber große Portionen. Das hätte ich wissen sollen, bevor ich mir drei verschiedene Speisen bestellt habe, aber zum Glück hatte ich viel Hunger ;-) Es ist wenig überraschend, dass alles sehr lecker war .. ich hatte die  größten Wonton, die ich je gesehen habe, gegrilltes Schweinefleisch mit Pflaumensauce in Wurzelmehlteig und frittierte Eier mit Honig. Letzteres klingt erstmal nach einer gewagten Kombination, ist aber total gut.

Anschließend habe ich Victoria Habour erkundet und bin durch die angrenzenden Geschäftsstraßen spaziert. Kowloon ist ein einziges riesiges Shoppingcenter. Man hat ständig das Gefühl, sich zu verlaufen. Aber wenn man ein paar feste Orientierungspunkte gefunden hat und weiß, wo Norden, Osten, Süden und Westen sind, kann man  eigentlich fröhlich drauflosgehen .. irgendwann trifft man auf die nächste Hauptsraße, von der aus man den Weg wieder kennt.

 

 

Hier ist es mittlerweile 23.00h. Die Menschen auf den Straßen sind weitaus mehr geworden und die blinkenden Lichter gefühlt noch viel greller. Morgen nehme ich den nächtlichen Umtrieb mal etwas genauer unter die Lupe. Für heute mache ich Schluss.

3.2.17 16:21

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